Die Maifliegen machen es einem nicht einfach…

…die Mägen der Forellen sind voll, und sie sind auf Oberflächennahrung eingestellt. Ich stehe abends um kurz nach acht am Wasser und überall platscht es, gelegentlich schraubt sich eine Forelle fast einen halben Meter aus dem Wasser, ein herrliches Schauspiel. Aber beissen wollen sie nicht, zumindest nicht auf gejiggte Köder…

Ich durchstöbere meine Köderbox nach einem Wobbler, der nicht allzu tief läuft… und entscheide mich für den ZIPBAITS KHAMSIN SP-SR, einen meiner Lieblinge…
Dieser Köderwechsel ändert alles! Und so kann ich kurz darauf in einer auslaufenden Bachschleife noch eine schöne 48er Bachforelle überlisten.

Ein paar Meter weiter laufe ich durchs hohe Mädesüß am Bach entlang, als plötzlich der Boden unter mir fehlt… EIN BIBERBAU!!! denke ich beim Fallen…. und lande mit einem satten Wumms ca.1,50m tiefer im Schlamm, kurz bleibt mir vom Sturz die Luft weg, aber Gott sei Dank ist nichts kaputt, weder am Tackle noch an mir… ich krieche wieder ans Tageslicht und überprüfe ob mir irgendwas aus der Tasche gefallen ist… Sowas kann auch mal schief gehen, v.a. wenn Kinder oder alte Leute in so ein Loch stürzen. Man sieht diese Löcher wirklich kaum, weil sie vom Uferbewuchs verborgen sind.
Mit nassen Schuhen, aber einer schönen Forelle in der Tasche mache ich mich auf den Heimweg.

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