Der Gumpen

Es regnet, ist kalt… Das Wasser ist immernoch sehr klar, aber die bewegte Wasseroberfläche macht es den Forellen etwas schwerer, den „Bluff“ des Spinnfischers zu durchschauen.
Dennoch dreht gleich am Morgen eine schöne Forelle kurz vor dem Köder ab, ich sehe die Flanke aufblitzen aber der erhoffte Ruck in der Angel bleibt aus, und so geht es auch einige Zeit weiter.

Gegen halb eins am Mittag stehe ich an einem wunderschönen Gumpen in einer Flussschleife. Der Gumpen ist sicher fast zwei Meter tief, und das klare Wasser schimmert tiefblau. Obwohl das ein Hotspot wie aus dem Bilderbuch ist, habe ich hier noch nie eine große Forelle gefangen, warum nur? Zu sandig, zu stark beangelt… und während ich so grüble und zum 10. mal den Köder durch den Gumpen zupfe, plötzlich DER BISS! Und sofort ist klar, dass es eine Große ist! Ich lache über mich selbst und meine Zweifel…
Im klaren Wasser sehe ich bald eine wunderschöne, rotbronzene Bachforelle. Die Bremse meiner Stella arbeitet perfekt, und mit den 2,50m meiner Rute fange ich die Kopfstöße sauber ab. Auch mein neuer Solvkroken-Kescher meistert seine Aufgabe, ich kann diesen Fisch landen und bin überglücklich!

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