Überraschung an der Donau

Die Donau ist und bleibt mein Lieblingsfluss, vor solch einer Schönheit muss man sich einfach verneigen...
Die Donau ist und bleibt mein Lieblingsfluss, vor solch einer Schönheit muss man sich einfach verneigen…

Matze kennt viel zu viele Leute, aber manchmal hat das auch sein Gutes… nun hatte er mal wieder nen Tipp bekommen, dass auf einem bestimmten Abschnitt der Donau immer wieder große Hechte gefangen würden. Und tatsächlich konnte er auch jemanden finden, der uns eine Angelerlaubnis ausstellt.
Also gingen wir gestern schwer bewaffnet ans Wasser und fischten ausdauernd die tiefen Gumpen und Außenkurven ab. An vielen Stellen war es eigentlich unmöglich, dass da KEIN Hecht lauert, so schön war diese Strecke! Aber Fische sahen wir stundenlang keine.
Ich schaffte es dann auch, meinen neuen Real-Eel zu versenken, was mich ziemlich schmerzte… aber in der Hoffnung, dass dieses „Opfer“ den Angelgott milde stimmen würde, fischte ich weiter.

An einer Innenkurve überwarf ich dann eine flache Kiesbank um ans tiefe, gegenüberliegende Ufer zu kommen. Beim herankurbeln folgten einige dicke Döbel dem Gummi und verharrten dann im Flachwasser vor meinen Füßen.

„Mal sehen ob ich euch nicht überlisten kann…“

…dachte ich mir, und durchwühlte meine Köderbox nach etwas Kleinerem. Ich fand aber nur den pinken Gummitintenfisch, der ja auch schon recht groß ist… und dem in letzter Zeit einige kleinere Hechte verfallen waren… Egal, drangehängt, wieder ans Gegenufer geworfen und langsam reingezupft. Noch bevor der Tintenfisch auf der Kiesbank angekommen war, kam plötzlich ein heftiger Biss, der Fisch zog mit viel Kraft ab… Schon nach wenigen Sekunden hatte ich aber ein „Déjà-vu“. Das rhythmische Pumpen war typisch BARBE! Schon am Illerkanal hatte ich eine Barbe auf Streamer gehakt, und an der Donau in Inzigkofen war eine Barbe meinem Wobbler ins Flachwasser gefolgt! Ich bin nicht sicher, ob die Barben wirklich den Köder fressen wollen, oder nur in einem Anflug von Neugier hängen bleiben, denn nicht immer hängen sie wie dieses Mal im Maul.
Am Ende lag eine Barbe von 69cm im Kescher! Sie war deutlich schlanker als Christophs Neckar-Barben, und wog 2,36kg. Da ich in letzter Zeit von mehreren Leuten gehört hatte dass Barbe recht gut schmeckt, und meine Gefriertruhe grade ziemlich leer ist, durfte die Barbe mit heim…

Trotz ihrer stattlichen 69cm hatte die Barbe meiner 11kg-Hechtschnur wenig entgegenzusetzen.
Trotz ihrer stattlichen 69cm hatte die Barbe meiner 11kg-Hechtschnur wenig entgegenzusetzen.

...sicher nicht die schwerste Barbe, aber beim Heimtragen merkte ich sie schon...
…sicher nicht die schwerste Barbe, aber beim Heimtragen merkte ich sie schon…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*