Der Bann ist gebrochen – Bachforelle 53cm

53er Bachforelle
53er Bachforelle

Seit ich mir vor kurzem ein Vakuumiergerät geleistet habe, um meine Fische besser lagern zu können, ging einfach gar nix mehr. Die Fische ärgerten mich, zeigten kurz ihre Flanken im Sonnenlicht und zogen wieder ab, während ich schweißgebadet und vor Adrenalin zitternd zurückblieb… Ab und zu mal ein „Anfasser“, aber kein rechter Biss… Am Montag Abend schien es dann wieder fast so zu Enden, als ich kurz vorm einpacken doch noch eine Forelle erwischte:

Ich hatte sie nach Maifliegen steigen sehen, hatte aber nur wenig Platz zum Werfen. Der Wind trieb mir gleich beim ersten Wurf die Schnur in die Weiden, Abriss, Neumontage. Mehrfach verfolgte die Forelle meinen Köder, ich wechselte die komplette Köderbox durch. Irgendwann war die Forelle dann nicht mehr zu sehen, und ich war schon kurz vorm Verzweifeln. Ich beschloss dann, alles zu wagen, und weiter runter ans Wasser zu gehen, auch auf die Gefahr hin dass ich die Forelle dann komplett vergraulen würde. So brachte ich mich in eine bessere Wurfposition, und konnte den Köder auch länger im Wasser führen, weil ich mehr Platz hatte. Plötzlich schoss die Forelle aus dem Unterholz hervor, packte den Köder, und ab ging die Post!
Nach einem relativ kurzen Drill lag dann eine sehr schöne, aber erstaunlich schlanke 53er im Kescher. Warum der Fisch bei diesem Futterangebot so schlank war, ist mir ein Rätsel.

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